Karpathos: Geschichte und Windsurfing
Karpathos, die zweitgrößte der Dodekanes Inseln, liegt etwa auf halber Strecke zwischen Rhodos und Kreta. Die Insel war schon sehr früh besiedelt und wirbt damit, das hier die alten Traditoinen noch sehr verbreitet sind. Die etwa 6000 Einwohner von Karpathos leben verteilt auf eine ganze Reihe von Dörfern. Etwa ein Viertel lebt in der Hauptstadt "Karpathos" ... oder Pigadia in der Bezeichnung der Bewohner. Pigadia ist direkt neben der antiken Stadt Karpathos gebaut und hat den Haupthafen der Insel. Karpathos ist leicht auch von Deutschland über den Flughafen zu erreichen. Pigadia gilt als zentraler Ausgangspunkt für Ausflüge auf der Insel Karpathos und einige nahe andere Dodekanesinseln.
Beliebte Surfreviere auf Karpathos
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Der Hafen von Karpathos - so windstill ist die Ägäis nur selten vor der Insel
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Der Wind der Sommermonate in der Ägäis, der Meltemi, wird durch die Gegebenheiten der Insel noch weiter verstärkt. Karpathos glänzt deshalb mit einigen hervorragenden Revieren für Windsurfern. Am beliebtesten sind dabei die Lagune von Chicken Bay direkt neben dem Flughafen, die nördliche Devils Bay oder Guns Bay in der Mitte zwischen beiden. Der Meltemi macht die Insel recht windsicher.
Insel der Antike
Karpathos wurde bereits in der Antike von Dorern auf dem Weg nach Kreta besiedelt. Den Beinamen Tetrapolin erhielt die Insel wegen der vier Dorerstädte Potidaion, Arkaseia, Vrykous und Nisyros. Die bekannteste Stadt ist allerdings Olympos (Olymbos), die erst um 1420 als Fluchtburg vor den Angriffen von Seeräubern und Sarazenen gegründet wurde. Hier haben ich bis heute ansonsten längst vergessene Traditionen der Dorer erhalten, man spricht auch noch den alten dorischen Akzent. Man erreicht Olympos immer noch ausschließlich über eine kleine, recht unsichere Piste. Olympos ist praktisch ein lebendes Museum. Dies wird sich aber in der nächsten Zeit ändern: Die Insel hat die Einzigartigkeit dieses Ortes entdeckt und öffnet ihn immer mehr für Touristen. Der kleine, vorgelagerte Hafen von Olympos - Diafani - wird schon jetzt von neuen Fährschiffen angefahren, die Straßen werden ausgebaut.
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