Kalymnos - Das Mekka für Sportclimbing

Die Dodekanes Insel Kalymnos liegt nördlich von Kos. Hauptstadt ist Pothia (oder Pothea - hierzulande einfach "Kalymnos Stadt"). Die etwa 15.000 Einwohner leben überwiegend vom Fischfang. Über 1000 Familien fangen in kleinen Fischerbooten vorwiegend Thunfisch und Schwertfisch. Kalynmos hat auch die letzte größere Schwammtaucherflotte der griechischen Inseln und ist bekannt für die Qualität ihrer Schwämme, nach denen allerdings auch von den Tauchern von Kalymnos vor Nordafrika gesucht wird.


Kalymnos- Dodekanes

Der Hafen von Pothia auf der lebendigen Dodekanes Insel Kalymnos.

Foto: Municipality of Kalymnos

Kalymnos ist wasserreich und hat damit auch die Voraussetzung für eigene Landwirtschaft. Am schönsten sieht man das im Tal von Wathi: Hier gedeihen alle Sorten von Zitrusfrüchten. Es lohnt sich für Besucher, einen Blick ins Tal von Wathi zu werfen.


Paradies für Freeclimber

Seit Ende des letzten Jahrhunderts ist Kalymnos bei Reisenden vor allem für die hervorragenden Möglichkeiten im Freeclimbing bekannt. Die roten Hänge der Insel haben Kletterrouten der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade zu bieten - und einen einmaligen Ausblick auf die Aegäis. Viele der kleinen Hotels und Pensionen haben sich auf Sportkletterer spezialisiert und stehen den Gästen neben der Unterkunft auch mit Ratschlägen und Tipps zu den passenden Routen zur Seite. Die Inselverwaltung hat eigens für diese Sportart einen kleinen, mehsprachigen Reiseführer mit mehreren hundert Kletterrouten herausgegeben. Urlauber, die zum freeclimben kommen, sind sehr spezifisch und internetional. Hier fällt es sehr leicht, neue Kontakte zu Gelichgesinnten zu knüpfen.

Für den reinen Badeurlauber bietet die geschäftige Fischerinsel wenig. Hier bieten sich sicherlich andere Dodekanes Inseln an. Vielleicht auch deshalb ist Kalymnos eine der ursprünglichen griechischen Inseln.


Kalymnos' Sehenswürdigkeiten

Schon von Pothia aus kann man die alte Verteidigungsburg von Kalymnos sehen. Oberhalb der ehemaligen Hauptstadt der Insel, in Chorio (oder: Horio) findet sich die Überreste einer byzantinischen Festung. Wie auf vielen griechischen Inseln wurden die Hauptstädte meist eher im Landesinneren und mit einer stark bewehrten Burg versehen - um sich vor Überfällen und Plünderungen besser schützen zu können. Das etwas drei Kilometer von Pothia entfernte Chorio hat aber auch noch einen andern, historischen Leckerbissen zu bieten: in westliche Richtung finden sich die Überreste einer frühchristlichen Basilika, der Basilika Christos tis Jerusalem. Sie wurde etwa im 5ten Jahrhundert auf den Grundmauern eines alten Apollo-Tempels gebaut.

Sehr schön zusammengestellte Informationen zu Kalymnos findet man auf der offiziellen Homepage der Municipality of Kalymnos (leider nur Englisch).

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