Patmos

Patmos Patmos ist die heilige Insel, die Insel, auf der der Apostel Johannes die Offenbarung geschrieben haben soll.

Die nördlichste Insel der Dodekanes, Patmos, ist zugleich auch der östliche Rand der Ägäis. Die interessante Landschaft von Patmos wird gekennzeichnet von den niedrigen, unfruchtbaren Hügeln die von kleinen Plateaus unterbrochen werden. Patmos ist etwa 40 km2 groß. Die etwa 2.500 ständigen Einwohner von Patmos leben überwiegend vom Tourismus. Als nördlichste Insel der Dodekanes wird Patmos von einigen Seglern oft schon zu den Kykladen gezählt.

Drei Inselteile von Patmos

Patmos besteht aus drei Inselteilen, die jeweils über sehr schmale Landzungen verbunden sind. Hauptstadt ist Skala. Die Chora ("Altstadt") von Skala liegt hoch auf dem Hügel. Chora ist eine reizvolle Ortschaft mit den griechisch-weiß gestrichenen Häusern, Torbögen und vor Blumen überquellenden Balkonen. Skala ist touristisch gut erschlossen und ausreichend mit kleinen Bars, Cafés, Tavernen und Diskotheken versorgt. Rund um die Insel befinden sich entlang der Küste an der Küste saubere Strände - auch wieder umrahmt von gemütlichen Tavernen. Eine der beliebtesten Badebuchten ist die Bucht von Meloi, die ganz in der Nähe des Hafens von Skala liegt.

Ort der Visionen auf Patmos

Patmos ist in der "Offenbarung" ausdrücklich als Ort der Visionen beschrieben. In römischer Zeit war die Insel Verbannungsort - hierher soll der Apostel Johannes im ersten Jahrhundert verbannt worden sein und hier soll er die Offenbarung (die Apokalypse) geschrieben bzw. diktiert haben, die das Neue Testament der christlichen Bibel abschließt. Heute vermutet man die Kapelle zwischen dem Ort Patmos und Skala als den Ort, an dem Johannes gelebt haben soll - Apokálipsi heißt der Ort nun nach der dort verfassten Schrift. Die Johannesgrotte ist eines der wichtigsten Heiligtümer der griechisch-orthodoxen Kirche.

Große Bedeutung hat das 1088 gegründete Johannes Kloster (loannu Theologu) mit seiner bedeutenden Bibliothek mit über 12.000 handschriftlichen Bücher - unter diesen findet sich auch ein wertvolles Markus Evangelium.

Wegen der Bedeutung dieses Der Johannesgrotte und des Klosters für die griechisch-orthodoxe Kirche gilt Patmos zu als eine heilige Insel. In jedem Jahr gibt es Walfahrten griechisch orthodoxer Christen nach Patmos. Die Insel ist sehr gut mit Fährverbindungen zu anderen Inseln in Griechenland und zum Festland ausgestattet. Mit dem schnellen Katamaran der Dodekanisos Ferrys braucht man von Rhodos nach Patmos etwa 4-5 Stunden- mit Zwischenhalt in Symi, Kos, Kalymnos und Leros. Der nächste Flughafen liegt auf Kos – danach sind es noch 2 Stunden mit der Fähre.

Pirateninsel Patmos

Die vielen kleinen Buchten und natürlichen Häfen machten Patmos für viele Jahre zu einer berüchtigten Pirateninsel. Wer Lust hat, kann in den Höhlen entlang der versteckten Buchten auf die Suche nach versteckten Schätzen gehen.

Foto: Markus Lenk

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