Leros

Leros Leros ist eine der ursprünglichsten Inseln der Dodekanes. Der Hafen Lakki gilt als der sicherste Naturhafen der welt.

Leros: Vom Verbannungsort zur gemütlichen Urlaubsinsel. Bis vor wenigen Jahren hatte man noch wenig von Leros gehört. Zu Zeiten der griechischen Diktatur gab es hier eines von zwei landesweiten Internierungslagern. Mikis Theodorakis war hier auf Leros interniert. Vielleicht auch deshalb ist die etwa 54 km2 große Insel Leros noch nicht in den Fokus der Touristikexperten der großen Pauschalreiseveranstalter gerückt. Dabei hat die Insel alles, was man für den perfekten Sommerurlaub braucht.

Auf der Insel leben heute rund 8.000 Menschen. Obwohl neben Landwirtschaft (Bienenzucht) und Fischerei der Tourismus inzwischen ein wichtiger Einnahmefaktor ist, stellt eine ungewöhnliche Einrichtung die meisten Arbeitsplätze: Der größte Arbeitgeber ist die 1957 eröffnete psychiatrische Klinik, die in der Nähe der Planstadt Lakki liegt. Hier sind mehr als 800 Inselbewohner beschäftigt.

Leros - ursprüngliche Dodekanesinsel

Leros ist keine Insel, die vom Massentourismus überschwemmt wurde. Sie ist die ursprünglichste der Dodekanes, auf der auch in der Hochsaison noch freie Unterkünfte zu finden sind. Das einzige größere Tourismuszentrum befindet sich in Alinda. Hier haben sich neben kleineren Hotels und Appartements auch Geschäfte, Clubs und Bars angesiedelt. Leros ist noch günstig im Vergleich zu den großen Ferieninseln in der Ägäis. Noch ist das Leben beschaulich, an die Ruhe und Gelassenheit der freundlichen Inselbewohner gewöhnt man sich auch als Tourist schnell.

Leros ist eine beschauliche Insel, die gut mit dem Rad zu erkunden ist und Individualisten, Naturliebhaber und Erholungsuchende anzieht.

Platanos - die Stadt mit den zwei Häfen

Die Inselhauptstadt von Leros, Platanos, liegt auf dem Hügelkamm und besteht inzwischen aus drei Städten: Mit den kleinen Hafendörfern Agia Marina und Pandeli ist sie über die Hügelkette zusammengewachsen. Leros ist hier so, wie wir uns griechische Inseln vorstellen: Kleine, weiß-blaue Häuschen, schöner Villen, versteckte Gassen und gemütliche Plätze, durchwachsen mit kleinen, gemütlichen Läden vor allem entlang der schönen Strandpromenaden. Über allem die Burg von Platanos, von deren Zinnen man einen unvergesslichen Überblick über die ganze Insel hat - oder bis hinüber zum nahen Kalymnos.

Der Treffpunkt des Ortes ist die Platia Roussou. Hier stehen das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert und die Kirche Agia Paraskevi. Hinzu kommen Geschäfte, ein Cafe und ein Imbiss. Vom Hauptplatz aus führen 300 Stufen hinauf zum Pitiki Berg mit der Ritterburg Panagia Kastrou, die bereits im 11. Jahrhundert gebaut wurde. Im Vorhof der gewaltigen Festung, die das wichtigste historische Bauwerk der Insel darstellt, steht ein Kloster aus dem 14. Jahrhundert.

Platanos ist ein beschaulicher Ort, in dem man noch das typische Griechenland findet. Der Hafen befindet sich in Agia Marina, rund 4 km vom Ortskern entfernt.
Rund acht Kilometer entfernt von Platanos liegt das kleine Dorf Xerokambos in einem Tal mit Mandelbäumen und Zypressen. Auf einem Hügel stehen des Tempels Palaeokastro.

Lakki - der sicherste Naturhafen im Mittelmeer

In Lakki findet man den zentralen Hafen von Leros. Neben den vielen Yachten legen hier vor allem die Fähren von und nach dem griechischen Festland oder auch zu den anderen umliegenden Inseln und vor allem Rhodos an. Der Fährhafen bietet immer ein reges Treiben, wenn eine Fähre einläuft. Aber Lakki bietet noch eine zweite Besonderheit: Während der Zeit der italienischen Besetzung bauten die Italiener hier eine komplette Stadt im Architekturstil der 30er Jahre. Eine vergleichbare Architektur findet man sonst nirgendwo in Griechenland.

Urlauber kommen in der Regel nach Alinda oder Krithoni, wenn Sie Leros besuchen. Hier findet sich eine weite Bucht mit einem schmalen Strand. Neben dem Inselmuseum (Villa Bellenis Tower) kann man hier auch einen britischen Soldatenfriedhof besuchen.

Foto: Markus Lenk

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