Astypalea

Astypalea Astypalea ist eine der Inseln, die gerne von Seglern in der Ägäis angelaufen wird. Bei Jachturlaubern wird sie häufig aufgrund der stärkeren Winde eher den Kykladen zugerechnet.

Astypalea (oder Astypalaia oder Astipalaia) ist die westlichste Insel der Inselgruppe Dodekanes. Auf der etwa 100 km2 große Insel leben knapp 1000 Menschen. Der Name der Insel stammt aus der griechischen Mythologie: Astypalea war die Schwester der Europa und die Mutter der Minoa. Die Form der Insel Astypalea ähnelt sehr der Silhouette eines Schmetterlings, daher auch der zweite Name der Insel "Schmetterlingsinsel". Astypalea gliedert sich in zwei Inselteile, die nur durch eine setwa 5 Kilometer lange, an der schmalsten Stelle etwa 100 Meter breite Landbrücke verbunden sind.  Der wichtigste Ort auf Astypalea ist Chora (Hora) - der Hauptort Astypalea - mit dem einzigen Hafen Skala.

Oberhalb von Chora liegt eine alte Burg. Sie wurde im 13ten Jahrhundert von einer venezianischen Herrscherfamilie gebaut - vor Ort hört man jedoch auch, es sei eine alte byzantinische Festung. Die sehenswerte Kirche Panagia Portaitissa liegt direkt außerhalb der Burgmauern. Sie wurde um 1764 vom heiligen Anthimos dem Blinden. Sie gilt als eine der schönsten Kirchen des Dodekanes. Der aus Holz geschnitzte und mit Goldfolie überzogene Altar ist einer der schönsten Schreine seiner Art überhaupt. Die Statue der Heiligen Jungfrau Maria ist eine perfekte Nachbildung der Statue auf dem Berg Athos. Anthimos der Blinde selbst hat sie von Athos nach Astypalea gebracht. Jedes Jahr am 15 August gibt es hier ein großes Fest der Kirsche Panagia Portaitissa.

Ein weiteres Wahrzeichen von Chora sind die "neun Windmühlen".

Das Dörfchen Livadi liegt etwa 3 Kilometer südlich von Chora. Die traditionellen Häuser entlang der malerischen Straßen, die hübschen Gärten und die vielen Elemente der traditionellen griechischen Insel-Architektur Machen einen Besuch empfehlenswert. Einmal in Livadi darf man nicht versäumen mit einem Boot zur Höhle von Negri zu fahren.
In der Antike war die Insel bekannt für ihren Fischreichtum. Dies hat sich aber in den letzten Jahren stark geändert. Selbst die früher stark vertretenen Schwammtaucher müssen für Ihre Fanggründe bist fast vor die nordafrikanischen Küsten fahren.

Der Tourismus hat diese etwas abgelegene Dodekanes Insel noch nicht entdeckt oder gar für den Massentourismus erschlossen. Bei Jachturlaubern wird sie häufig aufgrund der stärkeren Winde eher den Kykladen zugerechnet. Astypalea ist mit Sicherheit ein Geheimtipp für Urlauber auf den griechischen Inseln.

Foto: Markus Lenk

Astipalea - Blick vom Kastell

Chora und Skala von Astypalea

Wie ein Schmetterling formt sich die westlichste Insel der Dodekanes-Inseln, Astypalea, in das ägäische Meer. Lange Zeit von den...

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