Notia Rhodos

Olivenbäume Notia Rhodos Landwirtschaft bestimmt die Gegend von Notia Rhodos am Südende der Insel Rhodos

Weit entfernt von den unruhigen Touristenzentren im Norden um Rhodos Stadt liegt im Süden Notia-Rhodos. In Notia Rhodos geht alles seinen eigenen, ruhigen und beschaulichen Gang. Denn viele der in Notia Rhodos liegenden Dörfer wurden bereits im Mittelalter gegründet und scheinen dann einfach vergessen worden zu sein. Viele Dörfer haben Geschichten, die noch ältere Wurzeln haben. Hier, im Wasserreichen Süden, lebte man seit alten Zeiten gut von der Landwirtschaft. Die Sonne, der Regen und die Böden lassen Olivenbäume und Zitrusfrüchte wachsen. Wer in Notia Rhodos lebt ist verbunden mit seinen Bäumen und legt sein Herz in den Boden. Der landwirtschaftlich geprägte Süden könnte in kaum einem größeren Gegensatz zum touristischen Norden von Rhodos stehen. Dabei teilt man die Geschichte von Rhodos als strahlende Insel in der Süd-Ägäis.

Das andere Gesicht Rhodos

Asklipio wäre hier zum Beispiel zu nennen mit seiner Johanniterburg, oder Gennadi und Kattavia, zwei weitere jener alten Dörfer mit ihren strahlendweißen Häusern und ihrer uralten Geschichte. Ein weiteres dieser beschaulichen Dörfer wäre Apolakia mit dem Kloster Panagia Skiadeni.

Tradition auf RhodosAll diesen Dörfern ist eine noch immer ursprüngliche und einfache Lebensweise gemein, die den Bewohnern die viele der Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation bis heute vorenthält. Man ist trotzdem zufrieden mit dem Leben in Notia Rhodos. Tradition wird groß geschrieben in Notia Rhodos: So findet man in vielen der Häuser noch den aus alten Zeiten erhaltenen Einrichtungsstil oder mit den vielen, bunten Stickereien, die die Räume der kleinen Häuser schmücken. Den hier im Süden von Rhodos herrscht die Natur, die sich auf dem wasserreichen Boden in aller Pracht entfalten kann. Hier lebt man noch von der Landwirtschaft und nicht vom Tourismus, auch wenn sich immer wieder einzelne Gäste nach Notia Rhodos verlaufen. Gäste sind willkommen, man spürt die herzliche Gastfreundschaft der Griechen. Die vereinzelt neu entstehenden Hotelkomplexe an der Küste gehören aber irgendwie nicht nach Notia Rhodos, sie werden sowieso zumeist als all inklusive Hotels betrieben und die Gäste dort kommen nicht in die alten Orte.

Unendlich erscheinen die Strände am Südzipfel von Rhodos unter der Sonne, umspielt von dem salzigen Wasser des Mittelmeeres, an denen man auch, vor allem bei Plymmiri und dem reizvollen Prasonisi, hervorragend windsurfen kann. Doch auch im Innern der Insel bezaubert die unberührt gelassene Natur mit bunten Feldern, schattigen und alten Wäldern und sanften Hügeln und Tälern die einladen, ihren verschwiegenen Pfaden folgend, in ihnen einzutauchen.

In Notia Rhodos leben übrigens auch die letzten 70 Stück Damwild, die Rhodos einst berühmt gemacht haben und deren Statuen als Wächter den Hafen Mandraki in Rhodos bewachen. Das früher wildreiche Rhodos hat trotz Zersiedlung und Waldbrände immer noch Rückzugsgebiete für die Hirsche, vor allem tief im Süden um Notia Rhodos.

Foto: Markus Lenk

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