Symi - Geburtsort der drei Grazien


Symi gehört mit seinen 63 km2 nicht zu den ganz kleinen Dodekanesinseln. Die etwa 3000 Einwohner leben überwiegend vom Tourismus.

Symi

Fischerhafen Symi

Der Name der Insel - Symi - ist abgeleitet von Syme, der Gattin des Gottes Poseidon. Auf Symi sollen - lt. der griechischen Mythologie - die drei Chariten (- in der römischen Mythologie "Grazien") geboren worden sein. Die Töchter von Eurynome und Zeus mit den Namen Aglaia ("Glanz"), Euphrosyne ("Frohsinn") und Thalia (bzw. Thaleia = "blühendes Glück") passen gut als berühmte Töchter der Insel Symi.

Die Symiaker waren in der Antike bekannt als gute Schiffbauer. Homer hatte beim Kampf gegen Troja einige Schiffe mit Besatzungen von Symi in seiner Flotte.

Symi ist heute vor allem Ziel von Tagesausflüglern von Rhodos. Dies wird der Insel und ihrer schönen Dörfer allerdings kaum gerecht. Der Hauptort Symi Stadt hat einen malerischen Naturhafen. fast alle Häuser in der Altstadt sind würfelförmig und weiß gestrichen. Ein sehr romantischer Platz gerade für die Zeit des Sonnenuntergangs sind die vielen kleinen Tavernen und Restaurants entlang des Hafens.

Am Südzipfel der Insel befindet sich ein bekannter Wallfahrtsort für Seefahrer der östlichen Ägäis, das Kloster Panormithis. Dieses Kloster soll bereists um 450 vor(!) Chr. nahe einem alten Apollotempel gebaut worden sein. Die Christen widmeten das Kloster später dem heiligen Erzengels Michael Panomities, dem Schutzheiligen der Seefahrer. Jedes Jahr am 8. November - außerhalb der Saison - gibt es ein großes Kirchenfest, zu dem Seefahrer und Einwohner der umliegenden Inseln zum Kloster Panormithis pilgern.

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