Symi

Symi Symi ist sicherlich die romantischste Insel der Dodekanes. Der Naturhafen von Symi wird jedoch überwiegend von Ausflugsschiffen angelaufen.

Symi (oder auch Simi) gehört mit seinen 63 km2 nicht zu den ganz kleinen Dodekanes Inseln. Die etwa 3000 Einwohner leben überwiegend vom Tourismus. Und das mit gutem Grund: Symi ist wirklich eine der schnuckeligsten Inseln in den Dodekanes. Romantisch gelegen an einem natürlichen Hafen ist Symi Stadt eine wahre Augenweide. Geld im Tourismus verdient man überwiegend mit Tagestouristen. Die eigentliche Schönheit von Symi findet man am Abend, wenn die Tages-Ausflügler die Insel bereits wieder verlassen haben.

Der Name der Insel - Symi - ist abgeleitet von Syme, der Gattin des Meeresgottes Poseidon. Auf Symi sollen - lt. der griechischen Mythologie - die drei Chariten (- in der römischen Mythologie "Grazien") geboren worden sein. Die Töchter von Eurynome und Zeus mit den Namen Aglaia ("Glanz"), Euphrosyne ("Frohsinn") und Thalia (bzw. Thaleia = "blühendes Glück") passen gut als berühmte Töchter der Insel Symi. Glanz, Frohsinn und Glück scheinen auch heute noch auf der Insel Symi zu liegen. Und Poseidon hat wohl seit jeher mit wohlwollenden Augen auf Symi geschaut. Von hier kamen in der Antike die besten Schiffbauer und Seefahrer der südlichen Ägäis.

Die Symiaker waren in der Antike bekannt als gute Schiffbauer und Seefahrer. Homer hatte beim Kampf gegen Troja einige Schiffe mit Besatzungen von Symi in seiner Flotte. Der Schiffbau und das Schwammtauchen waren in frühen Zeiten Grundlage für den Wohlstand in Symi. Heute ist es der Tourismus. Die Insel hat strickt darauf geachtet, das die Landschaft nicht wie bei anderen Dodekanes-Inseln zersiedelt wurde – ein Pfund, mit dem man bei Griechenland-Fans heute wieder wuchern kann. Symi wirkt einfach authentisch – und ist es wohl auch.

Symi ist heute vor allem Ziel von Tagesausflüglern von Rhodos. Dies wird der Insel und ihrer schönen Dörfer allerdings kaum gerecht. Der Hauptort Symi Stadt hat einen malerischen Naturhafen. Fast alle Häuser in der Altstadt sind würfelförmig und weiß / pastellfarben gestrichen. Ein sehr romantischer Platz gerade für die Zeit des Sonnenuntergangs sind die vielen kleinen Tavernen und Restaurants entlang des Hafens.

Täglich landen hier Fährschiffe und Ausflugsschiffe von Rhodos Stadt und einigen der anderen Dodekanes-inseln sowie Boote aus den Häfen der nahen Türkei mit Urlaubern.
Am Südzipfel der Insel befindet sich ein bekannter Wallfahrtsort für Seefahrer der östlichen Ägäis, das Kloster Panormithis. Dieses Kloster soll bereits um 450 vor (!) Chr. nahe einem alten Apollotempel gebaut worden sein, natürlich damals nicht als christliches Kloster. Die Christen widmeten das Kloster erst später dem heiligen Erzengels Michael Panomities, dem Schutzheiligen der Seefahrer. Jedes Jahr am 8. November - außerhalb der Urlaubssaison auf den Dodekanes - gibt es ein großes Kirchenfest, zu dem Seefahrer und Einwohner der umliegenden Inseln zum Kloster Panormithis pilgern. Die Urlauber im Sommer besuchen das Kloster Panormithis mit den Ausflugsbooten.

Foto: Markus Lenk

Kommentar (1)

Efrosyne

(12.04.2015)

Sehr schöner Bericht über Symi!

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